Thursday, 7 January 2010

Australia, The Outtakes!

7. Januar 2010

Dies wird der letzte Blogeintrag werden. In Australien haben sich natürlich jede Menge lustige Begebenheiten zugetragen. Manche Konversationen waren so lustig, dass ich sie aufgeschrieben habe. Mit manchem könnt ihr vielleicht nichts anfangen, da ihr den Kontext nicht kennt, aber allein schon für mich werde ich sie hier als Erinnerung zum besten geben. Viel Vergnügen.

Nach einer Vorlesung in der ein wirklich äußerst nerviges Mädchen völlig sinnfrei über ihren südafrikanischen Freund erzählt hat:

Cam: "Die hat nen Freund aus Südafrika?"

Domme: "Die hat nen Freund?"


Auf der Drinving Range:

Cam: "Es wäre schön, wenn du wenigstens einmal einen hochkriegen würdest!"


Cam und ich füllen eine Bewerbung für ein Governmentprojekt aus. Cam will wissen ob sie was richtig geschrieben hat:

Cam: "Want to improve my spoken language - is that correct?

Domme (liest sich den Text durch): "You should also add 'want to improve my written language'!"





Cam spielt mit einer Plastikflasche an ihrem Knie rum:
Domme: "Mach das an ner anderen Stelle, dann hab ich auch was davon."


Wir versuchen erotische Bilder zu schießen, um Yuka Konkurrenz zu machen:

Domme: "Ich seh auf dem Foto aus als wäre ich auf Drogen."

Cam: "Und ich bin die Hardcore-Chinesen-Schlampe!"


Apartment 27 & 28 machen einen Spieleabend. Mein Telefon klingelt:

Jordi: "Dominik, your telephone is ringing. I can't understand that, because all your friends are here."


Brette: "I can't say 'no' to anyone."

Domme: "Do you want to have sex with me?"

Brette: "No!"

Domme: "You see, it's so easy!"


Cam und ich kochen:

Cam: "Silje meinte, dass die Spaghetti an der Wnad kleben bleiben, wenn sie durch sind."

Cam wirft die Spaghetti.

Domme: "Sie sagte an die Wand schmeißen, nicht in den Toaster!"


Wir führen eine Diskussion über meine Pastasauce:

Ken: "Dominik, now we know it: your pasta sauce is better than condoms!"




Ich möchte mich bei Mathilde beliebt machen:
Domme: "You look different today... I think something is different with your hair."

Mathilde: "Yeah, I washed it!"


Mathilde beschwert sich über ihre Gruppe in der Uni:

Mathilde: "I cant't rely on anyone in our group. So if I don't work on my own we are in big Scheiße!"


Apartment 28 macht ein Musikquiz. Plötzlich kommt Daniel vollkommen aufgeregt aus dem Zimmer gestürmt:

Daniel: "Oh, can I guess the artist?"

Silje: "Yes, of course. Who is it?"

Daniel: "... I have no idea!"


Cam und ich planen Japan in meinem Zimmer und essen dabei TimTams:

Domme: "He, mach ja keine Schokokrümel in mein Bett."

Cam: "Nee, ich nehme immer das ganze Ding in meinen Mund."


Jordi: "In Spain, only disabled persons are in the church."


Jordi erzählt von seinem ersten ungeplanten Kirchenbesuch in Australien:

Jordi: "Here, church is different than in Spain. Modern music and so on..."

Daniel: "You will go again?"

Jordi: "No!"


Silje: "I'm getting up tomorrow morning at 7 to watch Twilight."

Domme: "Great! I'm getting up tomorrow morning at 7 to write an exam."

Vivek: "I'm going to bed tomorrow morning at 7."


Daniel: "Jess, can I use your desk?"

Jess: "You're always using my stuff! You use my toilet, my chair, my desk... Why are you doing that?"

Daniel: "Because my room is messy!"


Jess: "I'm not an alcoholic, I'm just Australian!"

Jordi: "I'm not an alcoholic, I'm just a friend of an Australian!"

Daniel: "Hi, my name is Daniel and I'm an alcoholic!"





Danke fürs lesen.

Monday, 4 January 2010

Days 167 & 168: The Journey Back

2. - 3. Januar 2010

Der denkbar schlechteste Start in das Jahr 2010. Es ging zurück nach Deutschland. Mein Flug war für 15:45 angekündigt. Da ich um 11 Uhr auschecken musste und ein Ausflug sich somit nicht mehr wirklich gelohnt hätte, bin ich nach dem obligatorischen Kaffee direkt zum Airport gefahren. Da mein Hostel direkt an der Central Station lag war dies schön unkompliziert. Rein in den Zug und 10 Minuten später war ich schon am International Terminal des Kingsford Smith Airport. Nach einer weiteren guten Stunde warten konnte ich einchecken.

Das war ein gefürchtetes Hindernis. Cathay Pacific erlaubte 20kg Aufgabegepäck und 7kg Handgepäck. Mit Schrecken musste ich feststellen, dass alles genau gewogen wurde, sogar das Handgepäck. Die Anzeige stellte 32kg Aufgabegepäck und 12kg Handgepäck für mich fest. Der äußerst nette Typ hinter dem Schalter meinte daraufhin nur: "That might be a problem!" Nach einer 10 minütigen Diskussion und dem herunterhandeln des Handgepäcks auf die erlaubten 7kg (ich argumentierte, dass ich ganz viele Sachen eh am Körper tragen würde, wie Macbook, Pullover, Jacke und 3 Bücher...) gab er auf und checkte mein Gepäck ein. Und ich musste nicht einen Cent Strafgebühr zahlen. Danke! Fand ich äußerst gelungen.


Um 21.30 Uhr Ortszeit bin ich in Hong Kong gelandet und habe mir die Zeit mit freiem Internet und Starbucks vertrödelt, bevor der Flieger Richtung Frankfurt mit einer Stunde Verspätung abhob. Nach weiteren 13 Stunden Flug kam ich gegen 6 Uhr morgens in Frankfurt an. Schnee, kalt, dunkel, BÄH! Ich war jetzt schon wieder bereit sofort in den Flieger zurück nach Australien zu steigen.


Weiter ging es mit der Bahn Richtung FFO, da ich als allererstes meine Winterklamotten brauchte, die ich vor meiner Abreise bei einer Freundin untergestellt hatte. Was soll ich sagen, es ist doch schön nach einem halben Jahr Australien endlich wieder in FFO anzukommen. HA HA! Die Stadt ist noch so schlimm wie zuvor. Na ja, 3 Tage werde ich hier verweilen, bevor es wieder Richtung Freiburg für die nächsten Monate geht. Da lässt es sich bis zum nächsten Semester schon eher aushalten.


Friday, 1 January 2010

Days 160-166: Sydney & And The New Year's Eve

28. Dezember 2009 - 1. Januar 2010

28. Dezember 2008


Es war traurig Tasmanien schon verlassen zu müssen. Es ist in der Tat wunderschön dort und ich wäre gern länger geblieben. However, es gibt schlimmeres als nach Sydney zu fliegen. Nach Umsteigen in Melbourne bin ich um 10.30 in Sydney angekommen. Von dort hab ich den Zug Richtung Stadt genommen. Im Gegensatz zu Brisbane ist der Zug in Sydney sogar mal wirklich schnell und mit unserer S-Bahn vergleichbar. Nachteil von der frühen Ankunft war natürlich das Warten auf ein freihes Bett im Hostel. Das war um kurz nach 13 Uhr verfügbar und somit konnte ich mein Gepäck endlich abstellen.

Sogleich darauf ging es auf erste Erkundungstour. Mein Hostel lag im Süden des CBD, Cirqular Quay lag im Norden, daher bin ich eigentlich nur die George St lang gelaufen. Erkunden war es ja auch nicht richtig, da ich ja schonmal hier war. Jedenfalls bin ich nach diversen Kaffees, Burgern und anderen Shops nach 3 Stunden im Norden angekommen. Und dann war da endlich wieder das berühmte Bild: links die Harbour Bridge, rechts die Opera. Nett, aber es hat mich nicht mehr spachlos für Minuten dort stehen lassen wie vor einigen Jahren. Dieselbe Strecke zurück ging wesentlich schneller und ich bin dann doch relativ früh schlafen gegangen. Es war ja nur ein erster Eindruck.


29. Dezember 2009

Heute sollte der erste Eindruck verstärkt werden. Zudem wollte ich noch einige mögliche Plätze für das Feuerwerk besichtigen um zu entscheiden, wo ich denn am 31. hingehen will. Also wieder die George St hochgetapert und komischerweise hab ich wieder an die 3 Stunden gebraucht. Auf dem Weg gibt es einfach zuviel Ablenkung. Dann habe ich mir die Oper natürlich nochmal ganz genau angeschaut. Wenn man in Sydney ist, ist das einfach Pflicht und man kommt nicht drumm rum. Es lässt sich sagen, dass die Oper nur von der Ferne aus sehenswert ist. Wenn man näher kommt, dann sieht sie doch um einiges dreckiger aus. Für Bilder von weiter weg ist sie aber immernoch das beeindruckende Symbol für Australien.

Genau wie die Harbour Bridge. Dieses Monster macht sich auf fast jedem Foto gut. Mit der Harbour Bridge habe ich gleich noch einen Streifzug durch das historische und äußerst touristische Viertel, The Rocks, verbunden. Schließlich, gegen Ende des Tages bin ich dann durch den Botanischen garten zum Mrs Macquarie Point gelaufen und habe diesen Punkt für Silvester gewählt. Das bedeutete um 10 Uhr Schlange stehen um in die restricted Area zu kommen und dann noch einen passablen Platz mit Sicht auf die Harbour Bridge bekommen. Na Halleluja!


30. Dezember 2009

Spät aufgestanden und Richtung Darling Harbour geschlendert. Dieses Gebiet habe ich bei meinem letzten Besuch ausgelassen und das wollte ich jetzt nachholen. Ich muss sagen, dass ich nicht besonders beeindruckt war. Es ähnelte doch sehr der Southbank in Brisbane und wirkte einfach nur als ein künstlicher Touristenmagnet. Sehr lustig waren dann auch die Leute, die mit einer der komischen Touribimmelbahnen rumgefahren sind und ein sinnloses Foto nach dem anderen geschossen haben. Schnell flüchtete ich Richung The Rocks. Da es da nicht sonderlich besser war entschloss ich kurzerhand einen Ausflug nach Manly zu machen.


Die Fähre war wie alles andere in der City zu dieser Zeit vollkommen überfüllt und es kam fast schon Festivalfeeling am Einlass auf. Während der 30 minütigen Fahrt bot sich die gelegenheit die Oper von der Seeseite aus zu fotografieren, was alle Touristen und natürlich auch ich gemacht haben. Es ist hier sowieso mein Eindruck, dass die ganzen Einheimischen vor den Tourimassen geflohen sind und die Stadt dadurch jetzt in den Händen der Touris ist. Manly war fast noch voller als das CBD selbst und nach einer Stunde zwanghaftem People-Watching habe ich mich auf den Rückweg gemacht, da der Strand viel zu voll war. Da war das Hostel noch fast eine Zuflucht.



31. Dezember 2009

New Year's Eve! In Sydney! Gibt es was besseres? Es hat natürlich seinen Preis. Dieser stellte sich wie folgt dar: Um 10 Uhr morgens war ich am Gelände und sah mich schon mit einer Kilometer langen Schlange konfrontiert. Und das ist keine Übertreibung. Die Schlange war wirklich länger als ein Kilometer. Allerdings hat die Warterei sogar Spaß gemacht. Es war bewölkt, was bedeutete, dass wir nicht in der prallen Hitze warten mussten und die Menge war in bester Partylaune. Blöderweise hab ich recht schnell gemerkt, dass ich ausgerechnet an diesem Tag meine Kamera vergessen habe. Selten dämlich!


Nach 3 Stunden war ich im gelände und habe doch wirklich noch einen überraschen guten Platz gekriegt. Volle Sicht auf die Harbour-Bridge mit der Opera im Vordergrund. Hammer. Die Zeit bis 21 Uhr verging wie im Fluge. Dann wurde das Familienfeuerwerk gezündet. Ein netter Vorgeschmack auf Mitternacht. Nach zahlreichen Bieren und tollen Unterhaltungen mit meinen britischen Nachbarn Kim und John war es endlich soweit.


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Welcome 2010! Happy New Year!

Da die gesamte Innenstadt für den Verkehr gesperrt wurde (das muss man sich mal vorstellen, für NYE wurde Sydney komplett lahm gelegt) war der Rückweg schnell und einfach. Gegen 2 Uhr morgens bin ich ins Bett gekrochen.


1. Januar 2010

Der letzte Tag in Sydney. In Australien. Eigentlich wollte ich heute nach Bondi fahren, aber das Wetter sah nicht so rosig aus und ausserdem war ich in Katerstimmung. Daher habe ich noch ein letztes Mal Cirqular Quay besucht und einen relaxten Tag gehabt. Gegen Abend, also jetzt fange ich an zu packen und frage mich noch immer wie ich an die 33 kg nach Deutschland krieg. (Virgin Blue hat mir für den Flug nach Sydney doch tatsächlich 90 Dollar Gebühr für Übergepäck abgeknüpft.)


Es bleibt nur noch zu sagen, dass ich absolut nicht wieder zurück will. Mal davon abgesehen, dass das Leben hier ziemlich teuer ist und öffentliche Verkehrsmittel und Internet absolut nicht des Australiers Sache sind, ist es hier toll!

Danke an meine Freunde und an die australische Mentalität, die das halbe Jahr hier zur "Time of my life" machten! See you soon!