Der denkbar schlechteste Start in das Jahr 2010. Es ging zurück nach Deutschland. Mein Flug war für 15:45 angekündigt. Da ich um 11 Uhr auschecken musste und ein Ausflug sich somit nicht mehr wirklich gelohnt hätte, bin ich nach dem obligatorischen Kaffee direkt zum Airport gefahren. Da mein Hostel direkt an der Central Station lag war dies schön unkompliziert. Rein in den Zug und 10 Minuten später war ich schon am International Terminal des Kingsford Smith Airport. Nach einer weiteren guten Stunde warten konnte ich einchecken.
Das war ein gefürchtetes Hindernis. Cathay Pacific erlaubte 20kg Aufgabegepäck und 7kg Handgepäck. Mit Schrecken musste ich feststellen, dass alles genau gewogen wurde, sogar das Handgepäck. Die Anzeige stellte 32kg Aufgabegepäck und 12kg Handgepäck für mich fest. Der äußerst nette Typ hinter dem Schalter meinte daraufhin nur: "That might be a problem!" Nach einer 10 minütigen Diskussion und dem herunterhandeln des Handgepäcks auf die erlaubten 7kg (ich argumentierte, dass ich ganz viele Sachen eh am Körper tragen würde, wie Macbook, Pullover, Jacke und 3 Bücher...) gab er auf und checkte mein Gepäck ein. Und ich musste nicht einen Cent Strafgebühr zahlen. Danke! Fand ich äußerst gelungen.
Um 21.30 Uhr Ortszeit bin ich in Hong Kong gelandet und habe mir die Zeit mit freiem Internet und Starbucks vertrödelt, bevor der Flieger Richtung Frankfurt mit einer Stunde Verspätung abhob. Nach weiteren 13 Stunden Flug kam ich gegen 6 Uhr morgens in Frankfurt an. Schnee, kalt, dunkel, BÄH! Ich war jetzt schon wieder bereit sofort in den Flieger zurück nach Australien zu steigen.
Weiter ging es mit der Bahn Richtung FFO, da ich als allererstes meine Winterklamotten brauchte, die ich vor meiner Abreise bei einer Freundin untergestellt hatte. Was soll ich sagen, es ist doch schön nach einem halben Jahr Australien endlich wieder in FFO anzukommen. HA HA! Die Stadt ist noch so schlimm wie zuvor. Na ja, 3 Tage werde ich hier verweilen, bevor es wieder Richtung Freiburg für die nächsten Monate geht. Da lässt es sich bis zum nächsten Semester schon eher aushalten.
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