30. November 2009
Am nächsten Tag war das Wetter wieder allererste Sahne. Strahlend blauer Himmel und eine angenehm warme Sonne trösteten doch über die frischen Temperaturen hinweg. Für heute stand Shinjuku auf dem Programm, das ist neben Shibuya der andere Bezirk in dem immer die Hölle los ist. Nach einem erfrischenden Kaffee sind wir dann mit der Yamanote nach Shinjuku gefahren, was auch nur vier Stationen entfernt lag. Kaum angekommen, entbrannte bei Cam auch schon die Shoppingwut. Hier mal schauen, da mal sehen und selbstredend war natürlich alles süß. Nach zwei Stunden fand ich mich in meiner persönlichen Hölle wieder.




Nach dem wir eine große Runde durch Shinjuku gedreht hatten, fuhren wir nach Akihabara. Das ist ein Bezirk, der für seine Elektronikartikel berühmt ist. Und tatsächlich, es reihte sich ein Store an den anderen und man konnte sich hier wirklich arm kaufen. Cam hat einen guten Anfang gemacht, indem sie sich einen iPod gekauft hat. Solch ein Luxus ist für mich natürlich nicht drin und so stand ich die ganze Zeit daneben und hoffte inständig, dass ein Wunder kommen und Cam sich endlich mal entscheiden würde. Irgendwann hat sie sich dann für einen giftgrünen iPod nano entschieden. Am Abend hat es angefangen zu regnen und nach einem ausgiebigen Mal sind wir dann auch den Weg zu unserer Unterkunft angetreten.


1. Dezember 2009
Da Cams Cousine auch in Tokyo war und die zwei Damen grundsätzlich andere Interessen hatten als ich, beschloss ich ab hier auf eigene Faust loszuziehen. Für diesen Tag habe ich mir Ueno und Asakusa vorgenommen. Ueno bestand für mich hauptsächlich as dem Park, welcher einer der größten Tokyos ist. Bei wunderschönem Wetter bin ich durch den Park geschlendert, habe die Tempel bewundert und natürlich einen Haufen People-Watching betrieben. Nachdem der Park größtenteils abgearbeitet war, bin ich zum angrenzenden Viertel, Asakusa, gelaufen. Dieses Viertel ist bekannt dafür Tokyos traditionelle Seite zu repräsentieren. So gibt es denn auch hier kaum Neon und es ist auch ein erstaunlich ruhiger Lärmpegel in diesem Viertel. Nach einer guten Viertelstunde Fußmarsch kam ich am berühmtesten Tempel Tokyos an, den ich inzwischen schon das dritte Mal besuche. So war ich denn auch schnell durch und habe es bevorzugt einfach nur durch das Viertel zu streifen.



Danach ging es auch ruckzuck wieder zurück nach Shibuya. Es war Zeit im dritten Anlauf endlich Mal diese ominöse japanische Eigenart namens Karaoke auszuprobieren. In einer Gruppe von 7 saßen wir dann in einem kleinen Raum und haben ein Lied nach dem anderen geschmettert. Ich muss ja ehrlich zugeben, dass es sehr lustig war. Ich habe unter anderem Coldplay, Bloc Party, Lady Gaga, Muse und die Red Hot Chili Peppers vergewaltigt. Danach habe ich noch kurz einen Blick in eine Spielhalle geworfen, aber dann bin ich auch schnell Richtung Bett gependelt, da es doch ein anstrengender Tag war.
2. Dezember 2009
Schon der vorletzte volle Tag in Tokyo. Die Zeit fliegt. Für den Tag habe ich mir Odaiba und Roppongi vorgenommen. Nach einem ausführlichen Schlaf und einem Morgenspaziergang mit ein paar Aussies durch Shibuya habe ich mich dann am Mittag auch mal endlich auf den Weg gemacht. Das Wetter war wieder mal vom feinsten und ich habe mich wirklich auf Odaiba gefreut. Was ich dort sah war allerdings relativ enttäuschend. Der Weg dorthin war ja schon mal nicht schlecht. Erstmal ging es los mit der Metro und dann durfte ich in die Monorail umsteigen. Die zwar teuer ohne Ende, bot dafür aber auch ein paar schöne Ausblicke. In so einer Art Einkaufszentrum bin ich dann ausgestiegen und da war wirklich nix, aber auch gar nix los. Alle Geschäfte waren zwar geöffnet, aber die Besucher fehlten völlig. So habe ich denn auch schnell die Flucht ergriffen und bin etwas im „Viertel“ rumgelaufen. Die bezeichnung „Viertel“ ist eigentlich übertrieben, da es eigentlich nur ein paar Gebäude, ein Haufen Einkaufszentren und einige Verwaltungsklötze sind. Und das alles auf einer künstlichen Insel. Na ja. Es war schon irgendwie nett, aber mehr dann auch nicht. Am Abend wollte ich eigentlich noch einen Abstecher nach Roppongi machen, aber da es fürchterlich angefangen hat zu regnen, habe ich diesen Plan wieder aufgegeben.




3. Dezember 2009
Für diesen Tag, auf den ich mich eigentlich am meisten gefreut habe, war ein Ausflug raus aus Tokyo nach Hakone vorgesehen. Das Schicksal wollte es anders. Es schüttete aus Kübeln und der Plan fiel buchstäblich ins Wasser. So hing ich denn den gesamten Tag in Shoppingzentren in Ikebukuro rum, wo ich zumindest eine Etage nur voller Essen entdeckt habe und in sämtlichen Coffee-shops. Ein recht langweiliger Tag.
4. Dezember 2009
Heute war es also schon wieder vorbei. Unglaublich wie schnell 6 Tage vergehen können. Ich bin früh aufgestanden, um noch mal alle Highlights im Schnelldurchlauf zu erleben. Nach dem packen ging es dann auch noch mal zum finalen Sushi essen! 10 Teller habe ich verdrückt. Es war so gut. Das deutsche und erst Recht das australische Sushi ist dagegen ungenießbar. Danach war ich in einem der größten Music-Stores in Tokyo und habe mir noch eine CD als Andenken gekauft. Auf dem Weg zum Airport habe ich noch mal Stop in Ikebukuro gemacht und in einem meiner Lieblingsrestaurants gegessen. Am Airport dann noch mal einen Starbucks und schon ging es wieder ins Flugzeug Richtung Gold Coast und somit Sommer und Wärme!

Am nächsten Tag war das Wetter wieder allererste Sahne. Strahlend blauer Himmel und eine angenehm warme Sonne trösteten doch über die frischen Temperaturen hinweg. Für heute stand Shinjuku auf dem Programm, das ist neben Shibuya der andere Bezirk in dem immer die Hölle los ist. Nach einem erfrischenden Kaffee sind wir dann mit der Yamanote nach Shinjuku gefahren, was auch nur vier Stationen entfernt lag. Kaum angekommen, entbrannte bei Cam auch schon die Shoppingwut. Hier mal schauen, da mal sehen und selbstredend war natürlich alles süß. Nach zwei Stunden fand ich mich in meiner persönlichen Hölle wieder.
1. Dezember 2009
Da Cams Cousine auch in Tokyo war und die zwei Damen grundsätzlich andere Interessen hatten als ich, beschloss ich ab hier auf eigene Faust loszuziehen. Für diesen Tag habe ich mir Ueno und Asakusa vorgenommen. Ueno bestand für mich hauptsächlich as dem Park, welcher einer der größten Tokyos ist. Bei wunderschönem Wetter bin ich durch den Park geschlendert, habe die Tempel bewundert und natürlich einen Haufen People-Watching betrieben. Nachdem der Park größtenteils abgearbeitet war, bin ich zum angrenzenden Viertel, Asakusa, gelaufen. Dieses Viertel ist bekannt dafür Tokyos traditionelle Seite zu repräsentieren. So gibt es denn auch hier kaum Neon und es ist auch ein erstaunlich ruhiger Lärmpegel in diesem Viertel. Nach einer guten Viertelstunde Fußmarsch kam ich am berühmtesten Tempel Tokyos an, den ich inzwischen schon das dritte Mal besuche. So war ich denn auch schnell durch und habe es bevorzugt einfach nur durch das Viertel zu streifen.
Danach ging es auch ruckzuck wieder zurück nach Shibuya. Es war Zeit im dritten Anlauf endlich Mal diese ominöse japanische Eigenart namens Karaoke auszuprobieren. In einer Gruppe von 7 saßen wir dann in einem kleinen Raum und haben ein Lied nach dem anderen geschmettert. Ich muss ja ehrlich zugeben, dass es sehr lustig war. Ich habe unter anderem Coldplay, Bloc Party, Lady Gaga, Muse und die Red Hot Chili Peppers vergewaltigt. Danach habe ich noch kurz einen Blick in eine Spielhalle geworfen, aber dann bin ich auch schnell Richtung Bett gependelt, da es doch ein anstrengender Tag war.
2. Dezember 2009
Schon der vorletzte volle Tag in Tokyo. Die Zeit fliegt. Für den Tag habe ich mir Odaiba und Roppongi vorgenommen. Nach einem ausführlichen Schlaf und einem Morgenspaziergang mit ein paar Aussies durch Shibuya habe ich mich dann am Mittag auch mal endlich auf den Weg gemacht. Das Wetter war wieder mal vom feinsten und ich habe mich wirklich auf Odaiba gefreut. Was ich dort sah war allerdings relativ enttäuschend. Der Weg dorthin war ja schon mal nicht schlecht. Erstmal ging es los mit der Metro und dann durfte ich in die Monorail umsteigen. Die zwar teuer ohne Ende, bot dafür aber auch ein paar schöne Ausblicke. In so einer Art Einkaufszentrum bin ich dann ausgestiegen und da war wirklich nix, aber auch gar nix los. Alle Geschäfte waren zwar geöffnet, aber die Besucher fehlten völlig. So habe ich denn auch schnell die Flucht ergriffen und bin etwas im „Viertel“ rumgelaufen. Die bezeichnung „Viertel“ ist eigentlich übertrieben, da es eigentlich nur ein paar Gebäude, ein Haufen Einkaufszentren und einige Verwaltungsklötze sind. Und das alles auf einer künstlichen Insel. Na ja. Es war schon irgendwie nett, aber mehr dann auch nicht. Am Abend wollte ich eigentlich noch einen Abstecher nach Roppongi machen, aber da es fürchterlich angefangen hat zu regnen, habe ich diesen Plan wieder aufgegeben.
3. Dezember 2009
Für diesen Tag, auf den ich mich eigentlich am meisten gefreut habe, war ein Ausflug raus aus Tokyo nach Hakone vorgesehen. Das Schicksal wollte es anders. Es schüttete aus Kübeln und der Plan fiel buchstäblich ins Wasser. So hing ich denn den gesamten Tag in Shoppingzentren in Ikebukuro rum, wo ich zumindest eine Etage nur voller Essen entdeckt habe und in sämtlichen Coffee-shops. Ein recht langweiliger Tag.
4. Dezember 2009
Heute war es also schon wieder vorbei. Unglaublich wie schnell 6 Tage vergehen können. Ich bin früh aufgestanden, um noch mal alle Highlights im Schnelldurchlauf zu erleben. Nach dem packen ging es dann auch noch mal zum finalen Sushi essen! 10 Teller habe ich verdrückt. Es war so gut. Das deutsche und erst Recht das australische Sushi ist dagegen ungenießbar. Danach war ich in einem der größten Music-Stores in Tokyo und habe mir noch eine CD als Andenken gekauft. Auf dem Weg zum Airport habe ich noch mal Stop in Ikebukuro gemacht und in einem meiner Lieblingsrestaurants gegessen. Am Airport dann noch mal einen Starbucks und schon ging es wieder ins Flugzeug Richtung Gold Coast und somit Sommer und Wärme!
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